Einführung: Am Ursprung der Sassi – eine 9.000 Jahre lange Reise
Wie in Stein konservierte Erinnerung zwischen Fels und Himmel thront Matera – eine Stadt, die man liest, ebenso sehr wie man sie besucht. Die Sassi – Sasso Caveoso und Sasso Barisano – sind mehr als nur ein städtisches Gefüge: sie sind Schichten lebendiger Geschichte, die der Mensch seit rund 9.000 Jahren geformt und wiederaufgebaut hat. In den engen Gassen und in den aus dem Fels gemeißelten Treppen zu spazieren heißt, in eine Zeit einzutauchen, in der Wohnen mit Geologie verschmolz, in der Höhlen Familien, Felsenkirchen, Werkstätten, Vorratskammern und kleine Kapellen mit Malereien beherbergten. Dieses steinerne Labyrinth erzählt von Leben, Überleben, Märkten, Aufständen und immer neuen Erfindungen.
Die Bedeutung der Sassi reicht über das malerische hinaus: 1993 hat die UNESCO Matera als Weltkulturerbe anerkannt – als herausragendes Zeugnis einer jahrtausendealten troglodytischen Zivilisation. Seitdem hat sich die Stadt gewandelt, zwischen Denkmalpflege, Kulturtourismus und zeitgenössischem Alltagsleben. Die Behörden setzten darauf, Besuch und Nutzung zu vereinbaren: Einige Häuser wurden zu Museen, Boutique-Hotels und Restaurants umgestaltet, während andere Bereiche bewusst intakt gelassen wurden, in denen die Zeit noch stehen zu bleiben scheint.
Dieser Artikel lädt zu einer eindringlichen Erkundung ein: von den wichtigsten Monumenten bis zu versteckten Gassen, von Museen und Wohnmuseen bis zu atemberaubenden Panoramen, ergänzt durch praktische Tipps, um Matera intensiv, aber respektvoll zu erleben. Sie finden genaue Adressen, ungefähre Öffnungszeiten, Preise in Euro und lokale Empfehlungen – vom besten Zeitpunkt, um die ockerfarbenen Fassaden bei Sonnenuntergang zu fotografieren, bis zu den besten Plätzen, um eine lucanische Spezialität zu probieren. Ob Sie nur ein Wochenende bleiben oder länger in die Murgia eintauchen wollen: lassen Sie sich von Stein, Schatten und Licht Materas leiten.
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Bevor wir ins Detail gehen: Bedenken Sie, dass Matera sich langsam erschließt. Die Sassi sind kein eingefrorenes Museum, sondern ein lebender Organismus: Läden, Handwerksbetriebe, noch aktive Kirchen und Anwohner teilen sich diesen alten Raum. Ziehen Sie feste Schuhe an, nehmen Sie eine Karte oder eine Offline‑App mit und bringen Sie eine neugierige, respektvolle Haltung mit. Beschilderungen sind mitunter unaufdringlich; manchmal verbirgt sich die schönste Entdeckung hinter einer unscheinbaren Steintür.
Sasso Caveoso und Sasso Barisano: Spaziergänge, Aussichtspunkte und unverzichtbare Adressen
Die beiden Sassi‑Quartiere bilden das pulsierende Herz Materas. Der Sasso Caveoso, über der Schlucht namens Gravina di Matera gelegen, ist für seine Panoramablicke und sein eher dorfhaftes, kontemplatives Flair bekannt. Seine Gassen führen zu Aussichtsplattformen, von denen die Stadt wie terrassierte Steinlandschaft wirkt. Der Sasso Barisano auf der anderen Seite ist urbaner, mit Cafés, Kunsthandwerksläden und Boutique‑Hotels, die in renovierten troglodytischen Häusern untergebracht sind.
Empfohlener Ausgangspunkt: Piazza Vittorio Veneto, 75100 Matera. Von diesem Platz aus stürzt man sich direkt in die Gassen des Sasso Barisano oder steigt die steinernen Treppen hinunter zum Sasso Caveoso. Viele Straßen haben keine modernen Hausnummern – hier einige praktische Orientierungspunkte:
- Belvedere Piazzetta Pascoli (Piazza Pascoli, 75100 Matera): Berühmter Aussichtspunkt über den Sasso Caveoso und die Felsenkirchen. Beste Zeiten: Sonnenaufgang oder Spätnachmittag für das goldene Licht.
- Via Fiorentini (Hauptstraße des Sasso Barisano): Zentrum für Handwerksläden und Cafés.

Öffnungszeiten und Preise: Der Zugang zu Gassen und Aussichtspunkten ist frei. Manche Aussichtspunkte sind rund um die Uhr zugänglich; nachts ist auf die Beleuchtung und die Stufen zu achten. Für eine geführte Tour sollten Sie mit etwa 15–25 € pro Person rechnen für einen 1,5–2‑stündigen Rundgang mit lokalem Guide (Preise saison- und sprachabhängig).
Praktische Tipps: Kommen Sie früh, um Menschenmengen und Sommerhitze zu vermeiden; tragen Sie rutschfestes Schuhwerk (Pflastersteine und Stufen können glatt sein); respektieren Sie die Privatsphäre der Bewohner (keine privaten Grundstücke betreten, Innenräume nicht ohne Erlaubnis fotografieren). Wenn Sie ein GPS nutzen, orientieren Sie sich besser an markanten Orten als an Hausnummern, denn die Nummerierung ist in den Sassi oft unzuverlässig.
Wohn‑Museen, Felsenkirchen und wichtige Museen (praktische Details)
Um die Sassi wirklich zu begreifen, sollten Sie ein paar museal aufbereitete Orte besuchen, die das frühere Leben und die religiöse Felsenkultur veranschaulichen. Hier die wichtigsten Stationen mit Adressen, ungefähren Öffnungszeiten und Preisen:
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Casa Grotta di Vico Solitario — Vico Solitario, Sasso Caveoso, 75100 Matera.
Beschreibung: Rekonstruierte Höhlenwohnung, die Aufbau und Inneneinrichtung eines einfachen Haushalts zeigt (zeitgenössische Möbel, Werkzeuge, Nischen). Die Atmosphäre ist intim und lehrreich.
Öffnungszeiten: in der Regel 9:00–18:00 (saisonabhängig). Preis: etwa 3–5 € für Erwachsene, Ermäßigungen für Studierende und Familien. Besuchsdauer: 30–45 Minuten.
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Casa Noha (Fondazione Matera‑Basilicata 2019) — Piazza San Giovanni Vecchio, 75100 Matera.
Beschreibung: Multimedia‑Interpretationszentrum mit einem kurzen Film zur Geschichte Materas und zu zeitgenössischen Transformationen. Sehr hilfreich zur Kontextualisierung des Besuchs.
Öffnungszeiten: 10:00–19:00 (bitte Öffnungstage prüfen). Preis: gewöhnlich 3–5 € pro Person.
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MUSMA — Museo della Scultura Contemporanea — Piazza San Giovanni Battista (Palazzo Pomarici), 75100 Matera.
Beschreibung: Museum für zeitgenössische Skulptur in einem barocken Palazzo mit Felsräumen. Verbindet moderne Kunst mit der alten Steinarchitektur.
Öffnungszeiten: 10:00–19:00 (variabel). Preis: 6–10 € für Erwachsene, Ermäßigungen je nach Saison und Sonderausstellungen.
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Chiesa di Santa Maria de Idris — Via Madonna delle Virtù, 75100 Matera.
Beschreibung: Symbolträchtige Felsenkirche, direkt in den Fels gehauen, mit alten Fresken und Blicken über die Gravina. Die Atmosphäre im Inneren ist still und sakral.
Öffnungszeiten: abhängig von Gottesdiensten und touristischem Zugang; meist tagsüber besuchbar. Preis: oft kostenlos, Spenden willkommen.

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Praktischer Hinweis: Kaufen Sie Eintrittskarten für Museen, wenn möglich, online in der Hochsaison (April–Oktober); nehmen Sie eine leichte Jacke mit – selbst im Sommer können Höhleninnenräume kühl sein. Viele Orte akzeptieren nur Bargeld; sorgen Sie für Kleingeld. Die historischen Beschreibungen sind oft in mehreren Sprachen verfügbar, für tiefere Erklärungen empfiehlt sich allerdings ein lokaler Führer auf Deutsch oder Englisch.
9.000 Jahre Leben: Architektur, Techniken und archäologische Zeugnisse
Spuren einer ununterbrochenen oder quasi‑ununterbrochenen Besiedlung seit der Jungsteinzeit machen Matera einzigartig. Die Techniken des troglodytischen Wohnens sind in den Schichten der Sassi ablesbar: Die ursprünglichen « Casa‑Grotta » wurden im Laufe der Jahrhunderte erweitert, aufgestockt und mit Fassaden versehen. Das gemeinsame Baumaterial, Kalkarenit (weicher, lokaler Stein), ermöglichte das Aushöhlen von Räumen, Nischen, Zisternen und Lüftungskanälen. Die oft von der Straße nicht sichtbaren Zisternen waren lebenswichtig: Sie sammelten Regenwasser und machten das Leben dort möglich, wo dauerhafte Quellen selten sind.

Archäologisch brachten Ausgrabungen Überreste der Bronzezeit, Felsengräber und Relikte agropastoraler Anlagen zutage. Die Felsenkirchen, oft mit byzantinischen und mittelalterlichen Fresken geschmückt, belegen eine lange religiöse und künstlerische Kontinuität. Hervorzuheben sind etwa die Crypta del Peccato Originale und die Chiesa di San Pietro Barisano mit ihren Bildzyklen und in den Fels integrierten liturgischen Ausstattungen.
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Techniken und Anpassungen: Achten Sie auf die steinernen Fassaden, die den Höhlen eine städtische Front verleihen, auf Wassersammelsysteme, belüftete Vorratsräume und kleine Innenhöfe, die in den Fels gehauen wurden. Lokale Handwerker pflegen weiterhin traditionelle Techniken in Stein‑ und Holzarbeit: Steinmetze, Freskenrestauratoren, Tischler. Manche modernen Restaurierungen haben das historische Erbe respektiert und gleichzeitig zeitgemäßen Komfort integriert – etwa diskrete Fußbodenheizung, natürliche Dämmung oder integrierte Sanitärinstallationen in unterirdischen Gängen.

Tipp für neugierige Besucher: Nehmen Sie an einer spezialisierten Führung zu Archäologie oder Felsarchitektur teil (Kontaktieren Sie die Touristeninformationen Materas), um Zugang zu Orten zu bekommen, die selten öffentlich zugänglich sind. Leidenschaftliche Guides erklären, wie man die Stadt liest: Gebrauchsspuren, Spuren handwerklicher Tätigkeiten und wie der Fels die Lebensformen diktiert hat.
Gastronomie, Handwerk und praktische Tipps für einen gelungenen Aufenthalt
Matera begeistert nicht nur durch ihren Stein, sondern auch durch die genußorientierte lucanische Küche – schlicht und großzügig. In der Region Basilikata stammen viele Produkte vom Land: Canestrato‑Käse, das Pane di Matera (traditionelles Brot mit dicker Kruste), hausgemachte Orecchiette und Mezzaluna, Cime di Rapa, lokales Olivenöl, Honig und regionale Weine. Hier einige Adressen und praktische Empfehlungen:
- Ristorante Francesca — Via Bruno Buozzi, 2, 75100 Matera. Typische lucanische Gerichte, durchschnittlicher Preis pro Person 25–45 €. Reservierung empfohlen, besonders abends.
- Osteria al Casale — Via d’Addozio, 75100 Matera. Degustationsmenü mit regionalen Spezialitäten, Preise 30–55 € je nach Auswahl und Wein.
- Panificio Materano – Bread Shop — Via S. Pietro Barisano, 75100 Matera. Für das berühmte Pane di Matera. Preis: Laibe 2–6 € je nach Größe.
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Handwerk: In den Gassen finden Sie zahlreiche Werkstätten für Keramik, Lederwaren und Steinbearbeitung. Kaufen Sie direkt bei den Handwerkern: Sie unterstützen damit die lokale Wirtschaft und erhalten Erklärungen zu den Techniken. Typische Souvenirs sind handbemalte Keramik, Wollprodukte und kleine Skulpturen aus lokalem Stein.
Verkehr und Unterkunft: Matera ist per Zug (Hauptbahnhof Matera Centrale) und per Regionalbus von Bari (Bahnhof Bari Centrale / Flughafen Karol Wojtyła) erreichbar. Viele Anbieter fahren Shuttle‑Verbindungen. Innerhalb der Stadt bewegt man sich zu Fuß; für Ausflüge in die Murgia und Umgebung ist ein Leihwagen sinnvoll. Unterkünfte: Boutique‑Hotels in den Sassi (mittleres Preissegment) oder Agriturismi im Umland. Richtpreise: B&B 60–120 € pro Nacht je nach Saison; charmante Hotels in den Sassi 120–300 € pro Nacht.

Lokale praktische Tipps:
- Beste Reisezeit: Frühling (Mai–Juni) und Herbst (September–Oktober) für angenehme Temperaturen und weiches Licht.
- Führen Sie Bargeld mit: Kleine Geschäfte und manche Museen akzeptieren nur Barzahlung.
- Respektieren Sie die Topographie: Nehmen Sie für dunkle Felsenkirchen eine Taschenlampe mit und im Sommer Sonnenhut sowie Sonnenschutz.
- Sicherheit: Die Sassi sind sicher, aber achten Sie auf Stufen und Höhendifferenzen; Kinder und mobilitätseingeschränkte Personen können auf Schwierigkeiten stoßen.
Ausflüge und Erlebnisse rund um Matera: Murgia, Gravina und Nachbardörfer
Das Umland Materas ist integraler Bestandteil der Erfahrung. Der Parco della Murgia Materana (Naturschutzgebiet) bietet Wege entlang der Gravina, zwischen Klippen, Höhlen und Dolinen. Hier lassen sich Felsenvögel beobachten, Hypogeenanlagen entdecken und isolierte Felsenkirchen besuchen.

Sehenswerte Ziele und Ausflugsvorschläge:
- Parco della Murgia Materana — Haupteinstieg über Contrada Foggia‑Vecchia / Strada Provinciale SP2. Markierte Wege; freier Zugang. Nehmen Sie Wasser und Wanderschuhe mit.
- Belvedere di Murgia Timone — spektakulärer Aussichtspunkt auf die Sassi und die Gravina (Zufahrt über SP2). Ideal für Sonnenaufgang oder Sonnenuntergangsfotos.
- Comune di Montescaglioso — rund 25 km entfernt, mittelalterliches Dorf mit der Abtei San Michele. Halbtagesausflug empfehlenswert.
Aktivitäten: Themenwanderungen mit Guide (Flora/Fauna, Archäologie oder Fotografie), Mountainbike‑Touren über die Kalkplateaus oder Besichtigungen bei einem Olivenölproduzenten mit Verkostung. Typische Dauer: 3–6 Stunden je nach Route. Geführte Ausflüge kosten in der Regel 30–70 € pro Person, abhängig von Dauer und Leistungen.
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Sicherheits‑ und Klimahinweis: Die Plateaus können im Winter von kalten Winden geprägt sein; im Sommer herrscht oft intensive, trockene Hitze. Trinken Sie ausreichend, schützen Sie sich vor der Sonne und informieren Sie jemanden über Ihre Route, wenn Sie allein losgehen.
Lokale Anlaufstellen und nützliche Kontakte
Um Ihren Besuch optimal zu planen, finden Sie hier lokale Stellen, die Sie vor der Reise oder vor Ort konsultieren sollten:
- Ufficio Informazioni e Accoglienza Turistica (IAT) Matera — Piazza Vittorio Veneto, 1, 75100 Matera. Öffnungszeiten: meist 9:00–18:00; bietet Karten, Broschüren und Buchungen für Ausflüge an.
- Offizielle Websites der Museen und Stiftungen (Casa Noha, MUSMA) für Tickets und Sonderausstellungen.
- Lokale Guides und Ausflugsagenturen: In der Hochsaison im Voraus buchen.

Und schließlich: Nehmen Sie sich Zeit zum ziellosen Flanieren – manche der unvergesslichsten Momente entstehen bei zufälligen Begegnungen, auf einer kleinen Treppe mit Aussicht oder beim Entdecken einer verborgenen Freske in einer vergessenen Felskapelle.
Fazit: Zwischen Erinnerung und Zukunft – wie man die Sassi respektvoll erlebt
Matera ist eine Lektion lebendiger Geschichte. Die Sassi zeigen, wie Menschen ihr Wohnumfeld an die Natur anpassten, wie sie die Geologie nutzten, um eine ganze Stadt zu bauen, und wie kulturelle und religiöse Schichten über Jahrtausende zusammenwachsen. Heute verlangt das Nebeneinander von Alltagsleben, Museumsbetrieb und Tourismus ein gemeinsames Verantwortungsbewusstsein: respektvolle Besucher, kluge öffentliche Politik und Handwerker, die bereit sind, ihr Können weiterzugeben.
Wenn Sie nach Matera kommen, nehmen Sie eine achtsame Haltung ein: Informieren Sie sich, bevor Sie Türen öffnen, fragen Sie um Erlaubnis bei intimeren Fotos, unterstützen Sie die lokale Wirtschaft durch den Kauf bei Handwerkern, das Essen in Restaurants und die Wahl lokaler Unterkünfte. Hinter jeder restaurierten Fassade und jedem kostenlosen Aussichtspunkt stehen Familien, Vereine und Profis, die daran arbeiten, dieses fragile Gleichgewicht zu erhalten.
Praktisch: Planen Sie Museen und Führungen in der Hochsaison im Voraus, wählen Sie ruhigere Zeiten für Aussichtspunkte und tragen Sie passendes Schuhwerk. Nutzen Sie auch das Umland – Murgia, Gravina und die Nachbardörfer eröffnen ergänzende Perspektiven auf die geologische und menschliche Geschichte der Region. Matera ist eine Einladung zur Langsamkeit: Um die Steine sprechen zu hören, müssen Sie manchmal sitzen, die Augen schließen und den Atem der Vergangenheit in Gewölben und Gassen lauschen.
Beim Abschied behalten Sie im Sinn: Ein Besuch in Matera bedeutet auch, Teil seiner aktuellen Geschichte zu werden – durch Respekt gegenüber dem Leben in den Sassi tragen Sie zur Erhaltung dieses einzigartigen Ortes bei, der lange marginalisiert war und heute gefeiert und verantwortungsbewusst behandelt werden möchte. Lassen Sie sich vom Licht auf dem Stein, von den Silhouetten der Felsenkirchen am Himmel und vom Geschmack des Pane di Matera berühren – kleine Beweise dafür, dass eine Stadt 9.000 Jahre Geschichte überdauern und weiterhin inspirieren kann.


